Menü Schließen

Was passiert mit Kindersoldaten?

Was passiert mit Kindersoldaten?

Die meisten Kindersoldaten wollen möglichst schnell wieder nach Hause. Doch manchmal ist die Familie geflohen und muss erst gefunden werden. Oder am Wohnort wird noch gekämpft. Es gibt auch Fälle, in denen die Familien und die Gemeinschaft nicht dazu bereit sind, die Kinder wieder aufzunehmen.

Warum werden Kindersoldaten rekrutiert?

Gründe für die Rekrutierung von Kindersoldaten Die Kombination von Armut, fehlende Bildungsmöglichkeiten, Diskriminierung, und Verletzlichkeit macht Kinder zu idealen Opfern für die Rekrutierung durch bewaffnete Gruppen.

Sind Kindersoldaten verboten?

Seit dem 12.02.2002 ist es durch das Zusatzprotokoll der UN-Kinderrechtskonvention verboten, Kinder als Soldaten einzusetzen.

Wie viele Kindersoldaten wurden aus den Fängen befreit?

Im Jahr 2017 konnten mehr als 16.000 Kindersoldaten aus den Fängen bewaffneter Gruppen befreit werden. Der Weg ehemaliger Kindersoldaten in ein normales Leben ist schwierig. Viele von ihnen wurden von den gleichen Truppen, für die sie gekämpft hatten, auch körperlich und sexuell missbraucht.

LESEN SIE AUCH:   Was bedeutet im Traum eine Schlange?

Welche Rolle haben Kindersoldaten in der Kampfhandlung?

Die Rolle von Kindersoldaten. Ein Kindersoldat ist nicht nur Mitglied einer bewaffneten Gruppe, die aktiv an Kampfhandlungen teilnimmt. Dabei tragen Kindersoldaten nicht unbedingt eine Uniform oder eine Waffe: sie können auch als Koch, Träger, Wache, Spion, Bote, Leibwächter, Sexsklave, „Minendetektor“ … rekrutiert werden.

Wie viele Kindersoldaten gibt es in der Welt?

Weltweit gibt es ungefähr 250.000 Kindersoldaten. Die meisten sind zwischen 15 und 18 Jahre alt, manche aber auch erst 7 oder 8 Jahre. Kindersoldaten sind nicht nur Jungen, sondern auch Mädchen. Sie wurden von ihren Eltern getrennt und leben in ständiger Angst, verletzt oder gar getötet zu werden.

Warum werden Kindersoldaten weniger wertvoll als erwachsene Soldaten?

Kindersoldaten werden von den Vorgesetzten als weniger wertvoll angesehen wie erwachsene Soldaten und an besonders gefährlichen Stellen an der Front eingesetzt, zum Beispiel als Spione, Vorhut oder Minensucher.